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Mobilfunkbereiche

 

Im UKW-Bereich steht ein 6,5x grösseres Frequenzspektrum , das nur in Grenzzonen mit den Nachbarländern geteilt werden muss, als im HF-Bereich, der weltweit koordiniert werden muss, zur Verfügung.

UKW Mobilfunk allgemein

Mobilfunkanlagen ermöglichen Verbindungen auf optische Distanzen:

Je nach Frequenzgrösse etwas Beugung:

Verbindung durch Reflektion (Berg oder Gebäude):

Konsequenz: Die Fixstation werden möglichst auf erhöhten Standorten (Berg, Hochhäuser, Antennenmasten) aufgestellt um die Reichweite zu erhöhen.

Sonderfälle

Hindernisgewinn z.B. an Berggrat:

Inversion über Europa:

Kurzwellenverbindungen (HF-Bereich)

Kriterien

Wie gut die Reflektion ist, hängt ab von:

  • Sonnenflecken
  •   a) allgemein 11 jähriger Zyklus
  •   b) Kurzfristige
  • Tages- und Nachtzeit (Sonnenbestrahlung zwischen Sende- und Empfangsort)
  • Jahreszeit (Einstrahlungswinkel)

Voraussagen möglich

Konsequenzen

  • Verbindungen sind nicht zu jeder Zeit möglich
  • a) Tageszeit nach Bestimmungsort wählen (z.T. nur wenige Stunden z. V.)
  • b) Frequenzgrösse wählen (bei schwacher Ionisation durchdringen die höheren Kurzwellen die Schichten)
  • Tote Zone
  • - Bodenwellen reichen nur einige 10 km
  • - Raumwellen erreichen die Erde erst wieder in grösserem Abstand vom Sender.
  • Bei schlechten Bedingungen müssen alle Verbindungen auf tieferen Frequenzen getätigt werden, deshalb gegenseitige Störungen

Technische Ausrüstung (HF-Bereich)

Praktik

Schwache Verbindungen werden von starken überdeckt. Bei den Fixstationen wählt man deshalb grössere Leistungen, was bei Mobilstationen infolge der begrenzten Batterieleistung nicht möglich ist. Zudem sind Mobilantennen immer ein Kompromiss, also keine optimalen Antennen.

Sprechverbindungen erfordern eine grössere Kanalbreite als z. B. Fernschreibverbindungen. Telexverbindungen ist zudem ein selbstkorrigierendes (durch automatische Wiederholung) Betriebssystem möglich.

Konsequenzen

  • Für die Fixstation wählt man eine Sendeleistung von einigen tausend Watt und guten Antennen.
  • Für Mobilstationen kann Infolge der beschränkten Batterieleistung nur mit etwa 100 Watt und einer Stabantenne gerechnet werden
  • Zur Verbesserung der Verbindungssicherheit empfiehlt sich der Einsatz von Fernschreibern iIm fahrenden Fahrzeug allerdings schlecht bedienbar).

Tatsachen

  • Bei guten Bedingungen genügend Sendeleistung von wenigen 100 Watt.
  • Bei schlechten Bedingungen sind Verbindungen auch mit mehreren tausend Watt nicht zu erzwingen.
  • Eine gute Antenne bringt Gewinn; sende- wie auch empfangsseitig