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HB9XQ Ausgangslage

Vorwort

Faszination der mobile Verbindungen

Die Faszination der Möglichkeit der mobilen Kommunikation und von weltweiten Verbindungen hat sich heute dank Handy, Internet und sogar kostengünstigen Telefon- und Datenverbindungen derart als selbstverständlich durchgesetzt, dass bereits Primarschüler ein eigenes Handy besitzen und mit einem PC weltweit im kostenlosen Internet surfen und telefonieren. Die Kommunikation ist auch vielerorts zum alltäglichen Zeitvertrieb geworden.

Die Sende-Amateure sind aber nicht nur auf Dienstleistungen von kommerziellen Providern angewiesen denn es bestehen bereits weltweit verbundene eigene Amateurfunk-Netze. Verschiedene Amateure und Amateur-Vereinigungen haben ausserdem UKW-Relaisstationen (Ultra-Kurzwellen) auf Höhenstandorten gebaut die Verbindungen im weitaus grösseren Umkreis als auf praktische Sichtweite ermöglichen.

Auch sind weltweit Funk-Netze in Betrieb die es Sende-Amateuren gestatten, laufend den eigenen Standort bekannt zu geben (APRS Automatic Position Reporting System), drahtlos Mails zu versenden und zu empfangen, eigene Fernsehbilder zu vermitteln, usw. Dazu nachstehend einige Informationen im Zusammenhang mit dem Betrieb der Funkanlage HB9XQ.

HB9XQ ist einerseits eine Basisstation im weltweiten Datenvermittlungsnetz WINLINK mit über 50 Kurzwellen-Basisstationen und andererseits eine Testanlage für Kurzwellenanlagen. HB9XQ ist im Wesentlichen eine Dienstleistung für die Sendeamateure des In- und Auslandes.

Remote-Funkstationen werden immer wichtiger weil in Wohngebieten oftmals keine Antennen mehr aufgestellt werden dürfen und die Angst vor möglichen Strahlungsschäden allgegenwärtig ist. Zudem ist der Aufbau von Antennenanlagen meist auch eine Platzfrage. Die Anlage HB9XQ wurde deshalb abseits von Wohnbauten erstellt und verfügt über genügend freie Fläche für verschiedene Antennenanlagen.

Der Standort befindet sich beim Weiler Landstuhl bei Neuenegg/Bern, 15km westlich Bern. Viktor Colombo, HB9MF, hat zwei Anlagen aufgebaut. Die eine als Basisstation mit Dienstleistungen für die Funkkollegen und die andere zur Motivation zum Erstellen einer eigenen ferngesteuerten Funkanlage.

Die vollautomatische Funk-Basisstation ist Teil des von amerikanischen Funkamateuren errichteten weltweiten WINLINK-Netzes mit rund 50 weiteren Basisstationen und steht im Dauerbetrieb (H24). Dadurch wird ein E-Mail-Austausch über Kurzwellen-Funkverbindungen und eine Verbindung zum Internet ermöglicht.

Die Remote-Funkanlage soll aufzuzeigen wie mit wenig Aufwand eine eigene ferngesteuerte Amateur-Sende-Empfangsanlage aufgebaut und betrieben werden kann.

Interessen der Sendeamateure

Klicken zum vergrössernRemote Amateur-Funkstationen werden immer wichtiger weil in Wohngebieten oftmals keine Antennen mehr aufgestellt werden dürfen und die Angst vor möglichen Strahlungsschäden allgegenwärtig ist. Die Anlage HB9XQ zeigt Problemlösungen und gleichzeitig bietet sie für die Sende-Amateure auch Dienstleistungen im internationalen Verbund.

Vielen Sende-Amateuren ist der Bau von Kurzwellen-Antennen in Agglomerationen verwehrt. Es ist aber sicher der Wunsch jedes Funkamateurs, Verbindungen über eine eigene Funkanlage herstellen zu können, auch wenn es gestattet wäre, Anlagen anderer Sendeamateure oder Vereins- und Gemeinschafts-Funkanlagen mitzubenützen. Meist sind dann diese Anlagen, wenn man möchte, bereits schon belegt. Auch entspricht es der Amateur-Tradition und den Erwartungen der Gegenstation, dass das eigene Rufzeichen auch auf einer eigenen Funkstation benützt wird. Technisch ist es heute sogar kein Problem über das Internet eine eigene Funkstation auf einem anderen Kontinent fernzusteuern.

Wenn der Betrieb einer Sende-Amateuranlage aus verschiedenen Gründen am Wohnort nicht direkt möglich ist, zeigt die Anlage HB9XQ interessierten Amateur-Kollegen auf, wie man ohne grossen Aufwand eine eigene Anlage an einem günstigeren Standort ferngesteuert betreiben kann. Um keine Fragen offen zu lassen wurde am Standort HB9XQ eine umfassende Anlage von HB9MF mit Antennen-Koaxialschalter, Rotor und Endstufe, wie aber auch eine einfache Funkanlage in Betrieb genommen.

Faszination der mobile Verbindungen

Die Faszination der Möglichkeit der mobilen Kommunikation und von weltweiten Verbindungen hat sich heute dank Handy, Internet und sogar kostengünstigen Telefon- und Datenverbindungen derart als selbstverständlich durchgesetzt, dass bereits Primarschüler ein eigenes Handy besitzen und mit einem PC weltweit im kostenlosen Internet surfen und telefonieren. Die Kommunikation ist vielerorts sogar zum alltäglichen Zeitvertreib geworden.

Die Sende-Amateure sind aber nicht nur auf Dienstleistungen von kommerziellen Providern angewiesen denn es bestehen bereits weltweit verbundene eigene Amateurfunk-Netze . Verschiedene Amateure und Amateur-Vereinigungen haben ausserdem UKW-Relaisstationen (Ultra-Kurzwellen) auf Höhenstandorten gebaut die lokale Verbindungen im weitaus grösseren Umkreis als auf praktische Sichtweite ermöglichen.

Auch sind weltweit Funk-Netze in Betrieb die Sende-Amateuren gestatten laufend den eigenen Standort bekannt zu machen (APRS Automatic Position Reporting System), drahtlos Mails zu versenden und zu empfangen, eigene Fernsehbilder zu vermitteln, usw.

Vernetzung des Amateurfunks mit öffentlichen Diensten

Die Faszination der mobilen Kommunikation geht über die der Handys hinaus, die bekanntlich auf Funkzellen angewiesen sind. Mit Kurzwellenverbindungen sind wesentlich grössere Distanzen überbrückbar was für Schiffe auf den Meeren sehr dienlich sein kann. So gibt es gegen Bezahlung kommerzielle Dienstanbieter wogegen die Sendeamateure auch hier eigene Netze betreiben. In der Technik unterscheiden sich die Netze jedoch nur wenig.

Die Kurzwellen-Funkverbindungen werden über das Internet weitergeleitet und so ist es den Schiffen möglich jeden beliebigen Internet-Abonnenten zu erreichen. Umgekehrt natürlich ebenfalls, doch müssen die mobilen Stationen (Schiffe) die Nachrichten aus einer Mailbox (Briefkasten) abholen.

Vermehrt zeigt sich mobile Teilnehmer, aber auch für Teilnehmer in kommunikationstechnisch schlecht versorgten Gebieten, die sich nicht im Bereich einer Mobilfunk-Zelle befinden, das Bedürfnis für einen direkten Zugang zum Internet. Vorab für einen E-mail Austausch und zur Beschaffung von Informationen (z. B. über Google)

HB9XQ bietet einen solchen experimentellen Dienst an, der es mobilen Funkanlagen ermöglicht  Meldungen zu senden und zu empfangen  Der Dienst funktioniert durchgehend 24h vollautomatisch.