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Ausgangslage

Klicken zum vergrössernWährend des letzten Weltkrieges, am 9.April 1941, musste der Bundesrat den Entschluss fällen, zur Sicherung der Landesversorgung mit lebenswichtigen Gütern, eine eigene Schiffsflotte unter Schweizer Flagge zu betreiben. Dazu haben verschiedene Reedereien mitgeholfen. Schweizer Schiffe durften in diesen Krisenzeiten nicht allein von ausländischen Besatzungen abhängig sein. Da auch der Flugverkehr zum Erliegen kam, stiegen 6 Funker und 6 Piloten, die bei der Swissair und Radio-Schweiz in Ausbildung waren, nach Erhalt der Flugfunkbrevets in den Schiffsfunk um. Aber noch heute fahren etwa 35 Frachtschiffe verschiedener Reedereien unter Schweizer-Flagge zur See, allerdings mit vorwiegend ausländischer Besatzung.

Das Bedürfnis nach einer schweizerischen Funkerschule stellte sich, weil in ausländischen Schulen nur in beschränktem Mass Schweizer aufgenommen wurden und auch weil die Schweiz 1-Klass-Funker mit erweiterten technischen Kenntnissen brauchte, die in der Lage waren, den Unterhalt der Schiffsfunkanlagen selbst sicherzustellen.  

Besuch in Bremen

Besuch der Seefahrtsschule Bremen, der Ausbildungs- und Kursplan der Abendschule für Funker, Bern, und der erste Kursabend mit 4 Prüfungsanwärtern.

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