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TV-Umsetzer 2. und 3. Kette: Aufbau des Fernsehumsetzer-Netzes

Zweites Fernsehprogramm für Berggebiete

Dies war 1968 der kürzeste Auftrag, sowohl bei der Auftragserteilung wie auch die Vorgabe für den Abschluss-Termin.

Weitere Fotos blieben nach einem Vortrag leider unauffindbar.     

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Projektleitung und Management für: Planung, Beschaffung der Umsetzer und Antennen, Installation und Inbetriebnahme von 48 Fernsehumsetzern zur Fernseh-Versorgung der Berggebiete mit dem 2.Fernsehprogramm. 1986 mit Abschluss innert 2 Jahren.

Weil sich die Bergbevölkerung gegenüber dem Mittelland bei der Fernsehversorgung benachteiligt fühlte und sich beim Bundesrat beschwert habe, hätten die PTT dem Bundesrat versprochen den Berggebieten innert 2 Jahren das 2. Fernsehprogramm zu bringen. Auf Grund einer kurzen Vorabklärung über die Gebiete mit ungenügender Fernseh-Versorgung erachtete Herr Bernhard Delaloye, Direktor der Radio- und Fernsehdienste, nach Rücksprache mit dem zuständigen Sektionschef, Radio- und Fernsehdienste der GD PTT, Herr Werner Walter, dafür den Bau von 48 Fernsehumsetzern an bestehenden Standorten erforderlich. Viktor Colombo solle dieses ambitiöse Versprechen erfüllen. Herr Gerhard Riesen, stellvertretender Direktor des Abendtechnikums Bern würde es zudem begrüssen, wenn Viktor Colombo vor Diplomabschluss am Abend-Technikum noch eine technische Arbeit überbunden würde (seine Grundausbildung ist Handel und Verkehr, später Beruf Telegraphist PTT)

Da Viktor Colombo bereits auf Grund des Baus des Fernseh- und Radio-Kabelverteilnetzes Neuenegg auf privater Basis über entsprechende Vorkenntnisse verfügte, war dies ein recht interessanter Auftrag. Mit Befremden musste er aber zur Kenntnis nehmen, dass es dazu keine Vorarbeiten gab. Weder eine Frequenzplanung, noch Basis-Offerten für Umsetzer und Antennen und auch keine Lieferfirmen waren involviert. „Du musst das organisieren, Mitarbeiter haben wir keine“ war die Antwort von Vizedirektor Bernhard Delaloye. Nach 15 Minuten war das Gespräch beendet.

Die Frequenz- und Bauplanung musste in Nachtarbeit umgehend erledigt werden. Dank einer guten und einvernehmlichen Kontaktnahme und Absprache mit dem Sektionschef und den Mitarbeitern, insbesondere auch Herr Hostettler, der Sektion Fernsehumsetzer, mit den möglichen Lieferfirmen Plisch-Fernsehumsetzer in Viernheim (D) und WIPIC-Antennenbau, in Zürich, der Material-Eingangskontrolle, dem Transportdienst, den internen Finanzdiensten und nicht zuletzt auch den betroffenen Kreisdirektoren gelang was so kurzfristig Niemand als realisierbar gehalten hätte. Noch heute geht der Dank an alle Beteiligten für den aussergewöhnlich harten Einsatz, mit viel unbezahlter Überzeit- und Nachtarbeit.

Termingerecht wurde die letzte der 48 Stationen, „Wattenwil“, in Betrieb genommen und Bernhard Delaloye gewann seine Wette (ein Karton Wein) die er mit dem Direktor der Forschung und Entwicklung, Herr Willy Klein, auf den termingerechten Abschluss gesetzt hatte. Dies vernahm man aber erst später doch hat sich Bernhard gegenüber Viktor und seiner Frau mit einer Einladung ins Wallis bedankt..

Inbetriebnahme des ersten Fernsehumsetzers für das 3. Fernsehprogramm

Am 18. Dezember 1970 konnte zudem, zusammen mit dem Sektionschef der Generaldirektion PTT, Herrn Werner Walter, und dem Kreisdirektor Rapperswil Herrn Emil Ganz der erste Fernsehumsetzer der Schweiz für das 2. und zugleich 3. Programm in „Haslen“ (Kt. Glarus) in Betrieb genommen werden.

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