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Sendeamateur HB9MF

HB9MF Hobby Sendeamateur

1948 begann Viktor Colombo mit dem Bau eines UKW-Transceivers wie er im Handbook 1947 beschrieben wurde. Das selbst zugelegte Rufzeichen war „Jupiter“. Die PTT haben den "Schwarzsender" aber nicht gefunden!

Drahtlose Kommunikationstechnik ist seit dem „Schwarzsenden“ sein Hobby geblieben. Nicht alle, aber einige prägnante Aktivitäten sind nachstehend zusammengestellt.

Bereits am 7.Dezember 1953 stellte er das Aufnahmegesuch als Mitglied bei der USKA (Union Schweizerischer Sende-Amateure) und wurde auf 1.Januar 1952 als Nr.293 aufgenommen

Im Rahmen des EVU konnte er sich jedoch Bereits vor der eigentlichen Sende-Amateurtätigkeit, zum Beispiel am „Züri-Fest“, für die Nachschub-Organisation einsetzen die mit Militärfunkgeräten sichergestellt wurde. Bereits 1974 wurde er als Veteran des EVU geehrt.

Die Prüfung zur Erlangung des Fähigkeitsausweises für Sendeamateure legte er 1953 ab und erhielt den Fähigkeitsausweis Nr.502 am 12. August 1953. Mit der Konzession Nr.417 erhielt er am 22.1.1960 die Bestätigung des Rufzeichens HB9MF. Er stellte sogleich das Gesuch um Aufnahme in der USKA als Aktiv-Mitglied.

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HB9MF Traffic-Manager USKA

Seine Aktivität in der USKA war unter weiteren die Funktion des UKW-Traffic-Managers. Damals war der Funkverkehr auf UKW für Amateure noch neu. Er vertrat die USKA am 4.Kongress der IARU (International Amateur Radio Union) in Bad Godesberg. Als Beobachter nahmen auch HB9RG und HB9CV teil.

Weil er 1960 die Abendschule für Funker gründete, erwarb er für sich selbst den Schiffsfunker-Ausweis, wie auch den Radiotelefonisten-Ausweis, die ihm mit Nr. 2009B und Nr.306 am 29.Mai 1960 ausgehändigt wurden.

Bei der Generaldirektion PTT, Bern, waren noch weitere Sendeamateure tätig weshalb er 1961mit den Berufskollegen den Amateur Telecom-Club HB9Q gründete.

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Antennentests

Die Erkenntnis, dass ein Gewinn von 1 S-Punkt (6db) auf dem Signalstärke-Instrument des Empfängers vierfache Sende-Leistung bedingt, führte schnell einmal zur Erkenntnis, dass das grösste Interesse der Antenne gewidmet werden muss. Die Hauptaktivitäten waren folglich:

  • Messungen mit kurzen (für den mobilen Einsatz el. verlängerten) Stab- und Rutenantennen
  • Mobil- und Langdrahtantennen im Vergleich zu klassischen Dipol-Antennen
  • Test mit Stealth-Antennen (versteckte Antennen)
  • Test mit Loop-Antennen (horizontal und vertikal)
  • Test von UKW-Halo-Antennen für den Mobil-Einsatz auf Fahrzeugen

Interessiert war er auch an Langwellen-Sende-Empfangsanlagen auf Frequenzen bis in den Audio-Bereich. Mehr noch fand er Interesse an der Licht-Modulation wobei er zur Richtwirkung die Lichtquelle in ein Ofenrohr auf einem alten Fotostativ einbaute.

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Remote Anlage HB9MF

Um ohne radioelektrische Störungen bei den Nachbarn Versuche durchführen zu können, wurde die durch den Bau der Radio- und TV-Empfangsanlage "Geretsried" (südlich Flamatt) nicht mehr benötigte Empfangsanlage "Landstuhl" (nördlich Neuenegg, Distanz zum Home-QTH 700m) für Kurz- und UKW-Remote-Sende-Empfangsanlagen mit entsprechenden Antennen umgebaut.

Zusätzlich zum bereits früher erworbenen Grundstück wurden rund 2000m2 (teils Wald) zugekauft um entsprechende Antennenmasten aufbauen zu können. Gleichzeitig wurde ein Überspannungsrecht (Höhe mind.4m) eingeschlossen. Da dem Wald entlang ein Wegrecht besteht, steht für Antennenmontagen noch etwas mehr Land zur Verfügung. Die Anlage kann über ein 700m lange Koaxialkabel, ein G51 Kabel und eine 3PE-Kabel vom Wohnhaus aus ferngesteuert werden. Die Fernsteuerung erlaubt die Richtantennen zu drehen und verschiedene Antennen, vertikale und horizontale sowie Versuchsantennen umzuschalten.

Am 11.August 2005 wurde die Anlage mit Keymile-Modems über das G51-Kabel ans Internet angeschlossen.

Standort Landstuhl Um- und Ausbau

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HB9MF Mobile

Klicken zum vergrössernUm jeweils ohne Zeitverzögerungen für die Bereitstellung mobil unterwegs sein zu können und um auch der inzwischen gegründeten Funkerschule praktische Einsatzmöglichkeiten zu bieten wurde ein alter VW-Bus revidiert und ausgerüstet. Ein 25m Teleskopmast und ein Auszieh-Mast für eine Quad-Antenne konnten auf einem Anhänger mitgeführt werden. Zwischendurch wurden auch kleine Sende-Empfänger mit Transistoren, mehr eigentlich als Interesse an der Miniaturisierung, aufgebaut. Ein weiterer Bus der für die Abendschule als „Radar-Bus“ diente wurde zwischendurch ebenfalls für UKW-Aktivitäten ausgerüstet.

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HB9MF Eigenbau-Geräte

Klicken zum vergrössernFunk-Geräte mussten damals aus Kostengründen selbst gebaut oder kommerzielle Occasions-Geräte für den Amateurfunk-Einsatz modifiziert werden, so z. B. Sender und Empfänger aus den fliegenden Festungen der USA. Ausgemusterte SE-101 der Schweizer-Armee oder Ausgemusterte BBC-Funkanlagen der Polizei wurden auf 29,6 MHz umgebaut. Geloso- und Heathkit Bauteile vereinfachten den Selbstbau von Sende-Empfangs-Anlagen. Der Eigenbau von der 1kW-Endstufe mit 2 Röhren 4X400 bis zu transistorisierten Minisendern und Empfängern die beispielsweise in Bilderrahmen oder in Bilder integriert wurden, usw. waren für HB9MF beliebte Herausforderungen.

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HB9MF Fieldday und Mountainday

Ein besonderes Interesse hatte er immer an von Stromnetzen unabhängigen Funkanlagen und einem mobilen Einsatz. Zusammen mit Kollegen, wurden an Wochenenden und in den Ferien, insbesondere auch an besonderen Anlässen wie am „Field-Day“ und am „Mountain-Day“ mobile Funkanlagen betrieben.

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